International Standard Recording Code (ISRC)

Der International Standard Recording Code (ISRC, DIN ISO 3901) ist eine digitale Kennung für AudioCD-Titel. Die zwölfstellige digitale Kennung wird beim Premastering einer AudioCD im Subcode eingetragen und kann ungehört mitgeführt werden.

Der ISRC identifiziert eine Aufnahme eindeutig. Wird ein Audiotrack von einem Album später auf einem Sampler veröffentlicht, bleibt der ISRC gleich, spielt die Band den Song aber neu ein (z.B. Livealbum), erhält die neue Aufnahme auch einen neuen ISR Code. Beispielsweise hat der Song “Red Blooded Woman” von Kylie Minogue die ISRC GB-AYE-03-02272. weiter…

Monkey’s Audio

Monkey’s Audio ist ein Verfahren zur verlustfreien Audiokompression, und erlaubt somit bei der Dekompression die vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Audiodaten. Es erreicht hierbei ähnlich wie FLAC oder Apple Lossless eine Kompressionsrate von ca. 1:2. weiter…

Musepack .mpc

Musepack (vormals MPEGplus) ist ein freier, auf MP2 basierender Audiocodec mit verlustbehafteter Datenkompression. Das Format wurde 1997 zu einer Zeit entwickelt, als Audiodaten primär als 128bit MP3 mit konstanter Bitrate verwendet wurden und verwendete variable Bitraten bis 1300kbps und erreichte so eine sehr gute Klangqualität. Ein schneller Codierer/Dekodierer, eine relative gute Unterstützung bei Software-Playern und Features wie Gapless Playback und Noise Substituion ließ es schnell zum Lieblingsformat von Musikliebhabern werden. weiter…

Free Lossless Audio Codec (FLAC)

FLAC bzw. der Free Lossless Audio Codec ist ein Format zur verlustfreien Kompression von Audiodaten, der frei verfügbar und nicht durch Softwarepatente beschränkt ist.

Verlustfrei
Im Gegensatz zu verlustbehafteten Formaten wie MP3 oder Ogg Vorbis arbeitet FLAC verlustfrei, d.h. von den komprimierten Audiodaten können die Ausgangsdaten originaltreu wiederhergestellt werden – FLAC ist somit ein Format ohne Qualitätseinbußen, allerdings zu Lasten des Speicherbedarfs. weiter…

Die Qual der Wahl – Format, Bitrate, Qualität…

Was ist meine minimale Qualtität? Oder technischer ausgedrückt: wann erreiche ich Transparenz?

Nun, die Frage ist schwer zu beantworten, da es einerseits vom Hörer als auch vom verwendeten Equipment abhängt. Mit Transparenz bezeichnen wir grundsätzlich die Eigenschaft, das sich die kodierte Audiodatei gefühlsmässig nicht mehr vom Original unterscheidet, was gerade bei verlustbehaftenten Verfahren ein wesentliches Kriterium für den Musikgenuß ist.

Der Faktor Mensch ist absolut subjektiv – Menschen die sich viel mit Audio beschäftigen und sich selbst als audiophil bezeichnen haben wahrscheinlich ein feinfühligeres Gehör als Leute, die primär einen Audiogenuß über zB UKW Radio gewohnt sind.

Der Faktor Technik. Grundsätzlich gilt, je besser das Equipment desto besser muß auch die Qualität der digitalen Audiodaten sein. Für einen 08/15-MP3-Player, den man zum Joggen verwendet reicht wahrscheinlich ein 192Kbit/s MP3, für die High-End-Audioanlage wird man mit MP3 selbst in der maximalen Qualität von 320kbps nie glücklich werden, und selbst dem Format der Wahl – ein verlustfrei komprimiertes FLAC -wird man möglicherweise die Original-AudioCD vorziehen, die im High-End-CD-Player subjektiv einfach doch besser klingt.

Insofern muß man für sich selbst entscheiden:
- auf welchem Equipment werden meine Audiodateien primär abgespielt werden? Können sich hier in Zukunft bessere Voraussetzungen ergeben?
- wie wichtig ist mir persönlich Musik, und die Qualität der Musik?

Man sollte hier auf jedenfall bedenken, daß es eine enorme Arbeit ist, seine CD Sammlung zu rippen, zu kodieren und dann noch 1a zu taggen. Eine Arbeit die man kein zweites Mal tut. Insofern ist eine falsche Formatentscheidung fatal.

Ein wichtiges Kriterium für die Formatentscheidung ist die Hardwareunterstützung. Während Softwareplayer am PC schnell mittels Plugins exotische Formate abspielen können, schaut die Sache bei Geräten gleich anderst aus. Kennt der Player das Format nicht, ist schnell Funkstille statt Musikgenuß. Natürlich ist es möglich, hier Dateien in ein anderes Format zu konvertieren, allerdings ist es bei verlustbehafteten Algorithmen ein absolutes No. Beispielsweise kann ein iPod nur MP3 und AAC abspielen, eine Musiksammlung in WMA wird automatisch konvertiert, wodurch man einiges an Qualtität verliert.

Joint-Stereo

Joint-Stereo (JS) bezeichnet ein verlustfreies Komprimierungsverfahren, das durch Optimierung von Stereosignalen für niedere Datenraten bei gleichbleibender Qualtität bzw.  höhere Qualität bei gleichbleibenden Datenraten sorgt. weiter…

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